Kleberfilter spielen in Klebesystemen eine sehr wichtige Rolle. Sie halten Verunreinigungen zurück, die die Düse verstopfen und den Klebstoffauftrag auf die zu verbindenden Materialien unterbrechen könnten. Wir filtern den Klebstoff aus dem Behälter über einen Hauptfilter mit passender Feinheit und filtern ihn anschließend hinter den Schläuchen vor den Pistolen /Köpfen erneut. Die Filterfeinheit wird auf den Düsendurchmesser abgestimmt.
Die Größe der Düsenöffnung bestimmt den Druck, der nötig ist, um in einer festgelegten Zeit eine bestimmte Klebstoffmenge aufzutragen. Der Düsendurchmesser sollte so bemessen sein, dass für den Auftrag der passenden Klebstoffmenge kein Druck über 30 – 40 bar erforderlich ist. Das gilt für die meisten Raupenaufträge. Deshalb ist es wichtig, dass die Klebedüse die richtige Kapillarlänge und den richtigen Durchmesser hat.
Der beheizte Schlauch dient dazu, den Klebstoff zwischen Schmelzgerät und Auftragskopf aufzuschmelzen und auf konstanter, erhöhter Temperatur zu halten.
Zahnradpumpen setzen wir vor allem bei kontinuierlichen Anwendungen ein. Sie sorgen für einen konstanten Klebstoffdruck während des Auftrags. Die Pumpen unterscheiden sich in ihrer Baugröße, die an den Bedarf an Schmelzkleber angepasst wird.
Kolbenpumpen – pneumatisch – werden hauptsächlich in der Verpackungsindustrie eingesetzt. Je nach Gerät sind die Pumpen durch ihr Übersetzungsverhältnis gekennzeichnet, also das Verhältnis von zugeführtem Luftdruck zu Klebstoffdruck; üblich sind Pumpen mit 12:1 oder 14:1, das heißt 1 bar Luft ergibt am Pumpenausgang 12 oder 14 bar Klebstoff.
Klebermodule sind der Teil der Pistole oder des Kopfes, der den Klebstoff aufträgt. Module sind Verschleißteile mit einer Lebensdauer von üblicherweise 40 bis 100 Mio. Zyklen.
Klebepistole ist die geläufige Bezeichnung für das letzte Element des Klebstoffauftragssystems. Pistolen unterscheiden wir in ein– oder mehrmodulige sowie elektrische oder pneumatische Ausführungen. Pistolen lassen sich für die jeweilige Anwendung konfigurieren.